Unterliegen Psychotherapeuten der Schweigepflicht?

Unterliegen Psychotherapeuten der Schweigepflicht?

Ja, nach § 203 des Strafgesetzbuchs und nach § 8 der Berufsordnung für Psychologische Psychotherapeuten sind Psychotherapeuten dazu verpflichtet, Stillschweigen über alle persönlichen Informationen und Daten ihrer Patienten zu wahren. Das gilt im Übrigen auch gegenüber Ihrer Krankenversicherung und gegenüber Ihrem Arbeitgeber. An die Schweigepflicht sind nicht nur die Psychotherapeuten gebunden, sondern auch deren Angestellte wie Praxishelfer oder Sekretäre bzw. Sekretärinnen.

Ausnahmen:
In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Suizidgefahr des Patienten oder, wenn eine ernsthafte Gefahr für andere droht, darf der Therapeut seine Schweigepflicht brechen. Das Gleiche gilt, wenn schwere Straftaten begangen wurden, angekündigt wurden oder zu befürchten sind.

Ist der Patient noch minderjährig, liegt es im Ermessen des Therapeuten, ob die Information der Erziehungsberechtigten für eine erfolgreiche Behandlung erforderlich oder unter Umständen auch hinderlich ist. Letzteres könnte zum Beispiel im Fall eines Kindesmissbrauchs der Fall sein.

Patienten können den Therapeuten auch selbst von seiner Schweigepflicht gegenüber bestimmten Personen entbinden. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn auch Gespräche zwischen dem Therapeuten und Familienangehörigen (zum Beispiel mit dem Partner, den Kindern, oder Eltern) stattfinden sollen. Eine solche Entbindung von der Schweigepflicht sollte zur Absicherung von Therapeut und Patient immer schriftlich erfolgen.

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus unserem Buch Depressionen - erkennen - verstehen - überwinden von Alexander Stern.
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Schlafentzug (Wachtherapie) bei Depressionen

Schlafentzug (Wachtherapie) bei Depressionen

Dabei handelt es sich um eine Behandlungsform, die in der Regel bei stationären Aufenthalten in der Klinik durchgeführt wird. Sie kann aber auch zu Hause vom Patienten selbst durchgeführt werden. Der Begriff „Schlafentzug“ wirkt auf den ersten Blick ein wenig bedrohlich, weshalb die Bezeichnung „Wachtherapie“ bevorzugt wird.

 Eine Wachtherapie wird meist in der Form eines partiellen Schlafentzugs durchgeführt. Dabei wird nur auf den Schlaf in der zweiten Nachthälfte verzichtet. Die Patienten werden um 2:00 Uhr morgens geweckt und bleiben dann auch wach. Bei mindestens der Hälfte der Patienten tritt dann am Tage eine spürbare Verbesserung der Stimmung ein. Diese hält den Tag über an. Bei etwa 15 % der Patienten bleibt die verbesserte Stimmung über einen längeren Zeitraum bestehen, bei den meisten klingt sie aber nach dem nächsten normalen Nachtschlaf wieder ab.

Trotzdem ist die Wachtherapie für viele Patienten eine große Hoffnung. Oftmals erleben sie dadurch nach langer Zeit zum ersten Mal wieder, dass sie sich besser fühlen können. Dazu kommt, dass das Mittel der Wachtherapie jedem Patienten immer zur Verfügung steht. Die Patienten erleben also, dass sie selbst ihre Stimmung beeinflussen können. Sie schöpfen Hoffnung und bekommen ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Ein nicht zu unterschätzender positiver Effekt! Ein weiterer Pluspunkt der Wachtherapie ist, dass sich die Wirkung sofort zeigt. Die Patienten müssen also nicht wochenlang auf eine Wirkung warten, wie zum Beispiel beim Einsatz von Antidepressiva.

Einige Therapeuten empfehlen eine anschließende Schlafphasenverlagerung, um die positiven Effekte länger aufrechtzuerhalten. Dabei legt sich der Patient nach der Wachtherapie an den folgenden Tagen bereits früher schlafen. Beginnend bei etwa 16:00 Uhr wird der Zeitpunkt des Schlafengehens jeden Tag um eine Stunde weiter nach hinten geschoben. So lange, bis die normale Schlafenszeit um 22:00 Uhr oder 23:00 wieder erreicht ist. Die erste Durchführung einer Wachtherapie sollte unter Aufsicht, am besten in einer Klinik, stattfinden. Später kann der Patient diese auch alleine zu Hause durchführen.

Tipps zur Wachtherapie:

Kein Mittagsschläfchen
Man sollte vermeiden, tagsüber nach der verkürzten Nacht zu schlafen. Oft macht schon ein kurzer Schlaf am Tag die positiven Effekte wieder zunichte.

Angenehme Tätigkeiten suchen
Damit das frühe Aufstehen und Wachbleiben leichter fällt, sollte man sich für diese Zeit etwas Angenehmes vornehmen. Manchen Patienten fällt das Aufstehen leichter, wenn Sie es mit einer angenehmen Vorstellung (zum Beispiel Aufbruch zu einer Urlaubsreise) verbinden.

Eine Wachtherapie hilft sowohl Patienten mit schweren als auch leichteren Depressionen. Sie kann problemlos zwei Mal pro Woche durchgeführt werden.

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Elektrokrampftherapie (EKT) bei Depressionen

Elektrokrampftherapie (EKT) bei Depressionen

Bei der Elektrokrampftherapie (korrekt: Elektrokonvulsionstherapie) handelt es sich um ein Therapieverfahren, das (selten) zur Behandlung bestimmter schwerer psychischer Erkrankungen angewendet wird. Bei depressiven Patienten kommt die EKT fast ausschließlich bei schweren wahnhaften Depressionen zum Einsatz, sowie bei solchen, bei denen andere Formen der Therapie erfolglos waren. Die Behandlungsmethode ist umstritten, da nach Ansicht vieler Mediziner ihre Wirksamkeit und ihr Nutzen in Relation zu den Nebenwirkungen nicht ausreichend belegt sind.

Bei einer EKT-Behandlung wird im Gehirn des Patienten unter kontrollierten Bedingungen mithilfe elektrischer Ströme ein epileptischer Anfall („Heilkrampf“) ausgelöst. Der Patient befindet sich dabei unter Narkose. Muskelentspannende Medikamente verhindern Verletzungen durch Muskelkrämpfe.

Risiken und Nebenwirkungen
Das Risiko einer „schweren Komplikation“ wird mit 1: 50.000 angegeben. Es ist damit in etwa genauso groß wie bei einer kleineren operativen Behandlung unter Narkose (z. B. eine Zahnbehandlung). Die Nebenwirkungen wie Orientierungsprobleme und Gedächtnisprobleme sind meist vorübergehend. Gedächtnisprobleme treten vor allem für die Zeitpunkte kurz vor und/oder kurz nach der Behandlung auf. Bei etwa einem von 200 Patienten bleiben sie länger bestehen.

Behandlung
Die Behandlung besteht meist aus mehreren Einzelbehandlungen (6 – 12) innerhalb von einigen Wochen. Der ausgelöste Krampfanfall dauert jeweils etwa 30 – 90 Sekunden.
Die Patienten können noch am gleichen Tag das Bett verlassen und normalen Aktivitäten nachgehen. Die Behandlung kann stationär oder ambulant durchgeführt werden.

Fazit
Die EKT ist keine Standardbehandlung bei der Behandlung von Depressionen. Sie kommt nur in besonders schweren Fällen zum Einsatz und wird relativ selten angewendet (in Deutschland werden jährlich nur etwa 4000 Patienten behandelt). Für Patienten, die unter schweren Depressionen leiden und bei denen andere Therapieformen versagen, kann eine EKT-Behandlung die richtige Lösung sein. Es gibt nicht wenige Fälle, bei denen nach vielen fehlgeschlagenen Therapieversuchen die EKT zu deutlichen Verbesserungen geführt hat.

Der Patient selbst bekommt von der direkten Behandlung übrigens nichts mit. Auch ist die Behandlung heute viel sanfter als noch vor wenigen Jahrzehnten. Etwaige Ängste, z. B. aufgrund von drastischen Darstellungen in Filmen dieser Zeit sind unbegründet. Eine eingehende Beratung und Aufklärung ist Voraussetzung für jede Behandlung. Das Einverständnis des Patienten ist bis auf sehr wenige Ausnahmefälle immer erforderlich.

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Lichttherapie bei Depressionen?

Lichttherapie bei Depressionen?

Bei einer saisonalen Depression (SAD), die in den Wintermonaten (dunkle Jahreszeit) auftritt, kann eine Lichttherapie das Mittel der Wahl sein. Dies insbesondere dann, wenn nur leichte Symptome auftreten.

Bei der Lichttherapie wird der Patient für eine Dauer von 20 – 60 Minuten hellem Kunstlicht ausgesetzt. Man spricht auch von einer „Lichtdusche“. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Tageslichtlampen. Das sind Leuchten, die mit großer Helligkeit Licht in einem Spektrum abgeben, das dem des Tageslichts ähnlich ist. Man vermutet, dass durch den Einsatz morgens nach dem Erwachen die nächtliche Produktion des Hormons Melatonin beendet bzw. reduziert wird. Da Melatonin im Verdacht steht, eine depressionsfördernde Wirkung zu haben, wirkt das Verfahren gegen Depressionen. Auch Müdigkeit am Tage kann mit einer Lichttherapie erfolgreich behandelt werden.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass es insbesondere wichtig ist, dass die Lichttherapie möglichst früh am Morgen durchgeführt wird. Da es nicht immer einfach sein wird, beim Arzt entsprechende Termine zu bekommen, kann man darüber nachdenken, eine Tageslichtleuchte für zu Hause anzuschaffen. Bei der Auswahl ist jedoch Sorgfalt geboten, da nicht alle angebotenen Leuchten das Licht in ausreichender Menge und mit dem optimalen Lichtspektrum abstrahlen.

Eine natürliche „Lichttherapie“ kann man selbst durchführen, indem man sich beim ersten Tageslicht oder generell am Tage für mindestens 30 Minuten unter freiem Himmel aufhält. In den Wintermonaten bieten Tageslichtleuchten eine brauchbare Alternative.

Hinweis:
Bei einer echten Depression ist eine Lichttherapie keine ausreichende Therapie. Sie sollte dabei lediglich als Unterstüzung der Behandlung durch einen Arzt verwendet werden.

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Hilft Johanniskraut bei Depressionen?

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?

Die Johanniskräuter sind eine Pflanzengattung innerhalb der Johanniskrautgewächse. Bekannt ist vor allem das medizinisch genutzte „Echte Johanniskraut“. Johanniskräuter sind weltweit verbreitet und werden in vielen Kulturen zum Teil schon seit Tausenden Jahren als Heilpflanzen verwendet. Seitdem seit den 1990er Jahren der Bedarf an Johanniskrautpräparaten rapide angestiegen ist, kann er nicht mehr durch das Sammeln wild wachsender Pflanzen allein gedeckt werden. Johanniskraut gehört deshalb zu den wichtigsten in Deutschland angebauten Arzneipflanzen. Es wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet und wird heute bei leichten bis mittelstarken depressiven Verstimmungen und bei nervöser Unruhe eingesetzt.

Studien zeigen: Johanniskraut kann bei Depressionen helfen

Es liegen zahlreiche Studien vor, die belegen, dass Johanniskraut bei depressiven Verstimmungen aber auch bei leichten Depressionen helfen kann. Einige Studien kommen gar zum Schluss, dass Johanniskraut ähnlich gut wirkt wie moderne Antidepressiva. Dabei hat Johanniskraut den entscheidenden Vorteil, dass die unerwünschten Nebenwirkungen in der Regel seltener sind und milder ausfallen. Eine Ausnahme stellt die Unverträglichkeit mit bestimmten anderen Medikamenten dar, (siehe unten). Es zeigte sich, dass auch Johanniskrautpräparate, ähnlich wie synthetische Antidepressiva, eine Wirklatenz haben. Das heißt, die antidepressive Wirkung von Johanniskraut setzt erst nach einigen Wochen der Einnahme ein.

Kein Drogerie-Johanniskraut!
Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Präparate, die man frei in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann, eine viel zu geringe Wirkstoffkonzentration haben, um tatsächlich wirksam zu sein. Wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass Johanniskraut gegen ihre depressive Verstimmung helfen kann, wird er Ihnen ein wirksames Präparat verschreiben. Abzuraten ist von der Bestellung von Johanniskrautpräparaten im Internet. Sofern es sich nicht um einen in Deutschland ansässigen, seriösen Anbieter handelt, ist oftmals völlig unklar, welche Inhaltsstoffe und Verunreinigungen geliefert werden.

Johanniskraut ist nicht gleich Johanniskraut
Und das betrifft nicht nur die Dosierung. Da bisher nicht geklärt ist, welcher Wirkstoff der Johanniskrautpflanze gegen Depressionen wirkt, kann man kaum einschätzen, welche Pflanzen besser oder weniger geeignet sind. Je nach Standort und Wachstumsbedingungen können die Bestandteile der Pflanzeninhaltsstoffe durchaus unterschiedlich sein.

Nebenwirkungen
In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass die unerwünschten Nebenwirkungen von Johanniskrautpräparaten meist weniger stark ausfallen als bei synthetischen Antidepressiva. Als häufigste Nebenwirkungen wurden Kopfschmerzen, Erregung, Müdigkeit und phototoxische Reaktionen (Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht) genannt. Während der Einnahme sollte man also grundsätzlich auf ausgedehnte Sonnenbäder oder Solariumbesuche verzichten.

Vorsicht Wechselwirkungen!
Wird Johanniskraut gemeinsam mit anderen Medikamenten eingenommen, kann es zu lebensgefährlichen Wechselwirkungen kommen. Ein weiterer Grund, warum Sie Johanniskraut nur nach Absprache mit Ihrem Arzt, und auf dessen Empfehlung, einnehmen sollten.

Johanniskraut kann unter anderem mit folgenden Medikamenten gefährliche Wechselwirkungen oder deren Wirkungsverlust zur Folge haben:

  • Herzmedikamente
  • Blutfettsenker
  • Präparate zur Empfängnisverhütung („Antibabypille“)
  • Magenschutzmittel
  • Medikamente für HIV-Patienten
  • Medikamente, die bei einer Chemotherapie zum Einsatz kommen
  • Medikamente gegen Abstoßungsreaktionen des Immunsystems

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Lesetipps zum Thema Depression

Lesetipps zum Thema Depression

Wenn Sie sich noch weiter üer das Thema Depressionen informieren möchten, finden Sie im Folgenden einige lesenswerte Bücher zu diesem Thema.

Depressionen: Erkennen – verstehen – Üerwinden

Stern, Alexander  (ISBN 978-3864270468)
Das zur Zeit beste und umfangreichste Buch zum Thema Depressionen von einem der Autoren auf dieser Website. Viele Artikel auf unseren Seiten sind Auszüge aus diesem Buch. Auf fast 500 Seiten werden alle Fragen beantwortet, die Betroffene oder Angehörige zum Thema Depressionen haben.

Depressionen überwinden – “ Niemals aufgeben! (Stiftung Warentest)

Niklewski, Günter / Riecke-Niklewski, Rose (ISBN 978-3-86851-132-1)
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Betroffene und Angehörige. Sachlich korrekt, informativ und gut verständlich geschrieben. Ein Standardwerk, das jeder gelesen haben sollte, der direkt oder indirekt von Depressionen betroffen ist.

Leben mit bipolaren Störungen: Manisch-depressiv: Wissen, das Ihnen gut tut

Bräunig, Peter (ISBN 978-3-8304-3524-2)
Eines der wenigen gut lesbaren Bücher über bipolare Störungen.

Wenn die Seele den Körper leiden lässt

Loew, Thomas; Köllner, Volker (ISBN 9783893734184)
Der Autor, Dr. med. Thomas Loew beschreibt anschaulich und gut verständlich die Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper. (Leider zur Zeit nur noch gebraucht zu bekommen)

Hilfen bei Stress und Belastung

Tausch, Reinhard (ISBN 978-3-499-60124-8)
Der bekannte Psychologe, Professor Tausch, zeigt hier sehr praxisnah, wie man Stress im eigenen Leben reduzieren und besser mit Problemen umgehen kann.

Der achtsame Weg durch die Depression

Williams, Mark / Teasdale, John / Segal, Zindel / Kabat-Zinn, Jon (ISBN 978-3-936855-80-7)
Ein leicht verständliches Buch zum Thema Depressionsbewältigung durch Achtsamkeit. Die Autoren sind renommierte Vertreter der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie (MBCT). Im Buch enthalten sind zwei CDs mit Achtsamkeitsübungen.

Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen

Hautzinger, Martin (ISBN 3-621-27512-6)
Das Buch richtet sich sowohl an Therapeuten, aber auch an interessierte Laien. Wenn Sie wissen wollen, worauf die Theorie der (kognitiven) Verhaltenstherapie basiert und wie diese in der Praxis abläuft, ist dieses Buch richtig für Sie.

Das glückliche Gehirn

Amen, Daniel G. (ISBN 978-3442171521)
Ein medizinisch orientiertes Buch, das sich unter anderem mit der Wirkung von Psychopharmaka auf das menschliche Gehirn beschäftigt.

Die neue Medizin der Emotionen: Stress, Angst, Depression: – Gesund werden ohne Medikamente

Servan-Schreiber, David (ISBN 978-3442153534)
Der Autor beschäftigt sich vor allem mit alternativen Behandlungsmethoden psychischer Störungen, die ohne Psychopharmaka und Psychotherapie auskommen. Stattdessen schlägt er traditionelle Behandlungsmethoden, gesunde Ernährung und einige alternative Behandlungen, wie zum Beispiel EMDR (Augenbewegungen) vor.

Das Monster, die Hoffnung und ich: Wie ich meine Depression besiegte

Brampton, Sally (ISBN 978-3404616534)
Die Autorin schildert anschaulich und aufrichtig ihren Weg durch die Depression.

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