Was tun mit Kavalieren der alten Schule?

Was tun mit Kavalieren der alten Schule?

Ja, es gibt sie noch, die Kavaliere der alten Schule. Sie halten Türen für dich geöffnet und lassen dich zuerst hindurchgehen. Sie helfen dir in den Mantel und lassen dir den Vortritt am Buffet. Den meisten Frauen gefällt das ganz gut, ist es doch auch ein Zeichen von Höflichkeit, von Respekt und vielleicht sogar Zuneigung.

Auf der anderen Seite sind solche Höflichkeitsfloskeln natürlich auch ein Teil der althergebrachten Rollenverteilung, die viele Frauen so nicht mehr akzeptieren wollen. Was also tun, wenn sich ein Mann dir gegenüber so verhält?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz simpel: Verhalte dich so, wie es sich für DICH am besten anfühlt. Wenn du dich dabei gut fühlst und es vielleicht sogar genießt, ist das genauso OK, wie wenn du das nicht möchtest. In letzterem Fall reicht in der Regel schon ein freundliches (!) “Danke, das kann ich auch allein.” völlig aus. Sollte der Mann das so nicht verstehen, kannst du deine Wünsche auch einfach offen aussprechen. Wenn der Mann wirklich rücksichtsvoll ist, wird er das verstehen und akzeptieren.

Und denke bitte immer daran: Die allermeisten Männer, die sich so verhalten, tun das, um sich dir gegenüber höflich und respektvoll zu verhalten. Einige tun es auch, ohne weiter darüber nachzudenken, weil sie glauben, dass das so sein muss. Etwas Böses hat dabei kaum einer im Sinn. Wenn du also zu den Frauen gehörst, die das nicht mögen, dann teile das dem Mann auf nette Art und Weise mit. Mit etwas Glück ergibt sich daraus sogar ein interessantes Gespräch über Rollenzuweisungen in unserer Gesellschaft. Eine gute Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, was der Mann darüber denkt.

 

 

Dieser Beitrag ist ein Auszug ausDer Flirtratgeber für echte Frauen von Charlotte Caravetti.
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Du oder Sie?

Du oder Sie?

Vielleicht bist du überrascht, dass ich dieses Thema überhaupt anspreche. Schließlich duzen wir uns auch schon seit Beginn dieses Buchs 😉 Ich mache es auch kurz. Versprochen.

Heutzutage scheint die Frage der korrekten Anrede schon fast ein wenig antiquiert. Schließlich duzt man sich doch mittlerweile überall. Das trifft allerdings vor allem auf jüngere Menschen zu. Unter Erwachsenen ist bei Fremden nach wie vor auch das Sie noch weit verbreitet. Letztendlich hängt es sowohl von der Situation und auch vom Alter der beteiligten Personen ab.

In der Freizeit gehen mittlerweile immer mehr Menschen dazu über, sich zu duzen. Je jünger die beteiligten Personen sind, umso häufiger und selbstverständlicher wird geduzt. Aber auch viele ältere Menschen duzen sich, selbst, wenn sie sich noch nicht näher kennen. Das hat sicher damit zu tun, dass die Generation der 68er mit ihren freieren und weniger gezwungenen Umgangsformen das Bild vom typischen älteren oder alten Menschen deutlich verändert hat. Während es vor 50 Jahren noch völlig undenkbar gewesen wäre, dass sich einander fremde Menschen jenseits der 30 einfach so geduzt hätten, kann man das heute doch öfter beobachten.

Natürlich hängt es auch immer davon ab, in welcher Beziehung die Menschen zueinander stehen. Auf einer privaten Party ist es sicher OK auch unbekannte Gäste zu duzen, während das bei einer Weihnachtsfeier in einer Firma eher nicht der Fall ist. Zumindest ist es hier unüblich, dass Mitarbeiter zum Beispiel ungefragt den Chef oder Vorgesetzten duzen.

Beim Flirten gibt es ein paar Sonderregeln: Überall dort, wo sich Menschen ausdrücklich zum Kennenlernen begegnen, wird fast ausnahmslos geduzt. Das gilt bei der Online-Partnersuche genauso, wie beim Speeddating oder auf sogenannten Single-Partys. Einzige Ausnahme sind Dating Portale, die sich auf betagtere und oftmals besonders wohlhabende Zielgruppen spezialisiert haben. Ich gehe jetzt aber mal davon aus, dass du weder jenseits der 70, noch Multimillionärin bist, weshalb wir diesen Sonderfall einfach mal vergessen.

Wo wird sonst noch überall geduzt:

+      auf Partys

+      im Urlaub

+      auf Kreuzfahrten (zumindest auf den etwas legereren)

+      bei der Arbeit unter Kollegen

+      unter jungen Menschen, die nicht älter als 30 sind

+      unter Sportlern

+      bei Seminaren mit persönlichen Themen

+      abends in der Kneipe

+      in Vereinen und anderen Gruppen, in denen zum Beispiel einem Hobby nachgegangen wird

Darüber hinaus gibt es viele weitere Situationen, in denen das Du nach Absprache OK ist. Mittlerweile gibt es sogar ganze Ladenketten, in denen KundInnen von den Mitarbeitern ganz selbstverständlich geduzt werden. Aber auch hier sind es in der Regel solche, deren Zielgruppe eher jüngere Menschen sind.

Ansonsten gilt fast überall: Erst einmal siezen und abwarten, was sich ergibt. Wenn du also jenseits der 30 bist und auf der Straße, im Café oder in der Straßenbahn einen Mann ansprichst, solltest du ihn siezen. Wenn sich daraus ein Gespräch ergibt, könnt ihr immer noch auf das Du umschalten.

Du kannst das auch sehr leicht selbst dadurch steuern, wie du dich vorstellst:

“Hallo, ich bin Sabine. Ich kenne mich hier nicht aus. Wie komme ich denn zur XY-Straße?”

Ist es nicht so, dass immer die Frau dem Mann das Du anbieten muss?

Nein, das ist heute nicht mehr so. Insbesondere, wenn ein Mann und eine Frau etwa gleichen Alters zusammentreffen, kann das Du problemlos von beiden Seiten angeboten werden, ohne irgendwelche Benimmregeln zu verletzen. Während früher der Mann um das Du einer Frau bitten, und diese das annehmen oder ablehnen konnte, gibt es heute keine solche Regel mehr. Treffen allerdings zwei Menschen unterschiedlichen Alters aufeinander, ist es nach wie vor üblich, dass der oder die deutlich ältere dem oder der Jüngeren das Du anbieten sollte.

Das alles gilt natürlich nur im Privatleben. Im Job ist es trotz aller Modernisierungen aus Ländern wie Schweden oder den USA auch heute noch so, dass Vorgesetzte so lange gesiezt werden, bis diese selbst das Du anbieten. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Vorgesetzte ein Mann oder eine Frau ist.

Duzen kann zu Respektlosigkeit führen

Insbesondere bei Männern, die sich ohnehin schon wenig respektvoll verhalten, schafft das Sie zumindest eine gewisse Distanz. Wenn du also kein Interesse daran hast, einen Mann wirklich näher kennenzulernen, macht es durchaus manchmal Sinn, beim Sie zu bleiben.

Notlösung: Das Hamburger Sie

Wenn sich das Du eigentlich anbietet, aber in der Situation doch irgendwie nicht passend scheint, gibt es noch die Notlösung des sogenannten “Hamburger Sie”. Dabei sprechen sich die Gesprächspartner mit dem Vornamen an, bleiben aber trotzdem beim Sie: “Max, können Sie mir bitte einmal die den Wein rübergeben?”

So kannst du ein Du anbieten:

“Also, ich bin Sabine. Oder sollen wir uns den ganzen Abend siezen?”

“Sollen wir beim Sie bleiben? Von mir aus gerne: Sabine.”

“Wir müssen uns wirklich nicht siezen. Ich bin Sabine.”

 

Wenn ihr im gleichen Alter seid, kannst du auch einfach sofort beim ersten Sie von seiner Seite eingreifen:

“Sabine bitte.”

“Nenn mich bitte Sabine”

“Einfach Sabine, das ist mir lieber.”

“Also, ich bin Sabine, das ist wohl einfacher.”

 

So kannst du ein Du ablehnen:

“Es ist nett, dass Sie mir das Du anbieten. Ich würde aber gerne noch beim Sie bleiben, bis wir uns besser kennen.”

“Es freut mich, dass Sie mir das Du anbieten. Ich bin da aber etwas altmodisch. Ich duze nur Menschen, die ich schon sehr gut kenne. Vielleicht später.”

“Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich würde mit dem Du gerne noch warten, bis wir uns besser kennen.“

 

Wenn ein Mann, an dem du kein Interesse hast, dich einfach ungefragt duzt, kannst du auch deutlicher werden:

“Ich glaube nicht, dass wir uns kennen. Für Sie bitte Sie und Frau Meyer.”

“Ich kann mich nicht erinnern, Ihnen das Du angeboten zu haben.”

“Dass wir uns duzen, wäre mir neu. Bitte unterlassen Sie das also.”

Dass der Flirt damit natürlich beendet ist, muss wohl nicht extra betonen 😉

Fazit

Es gibt Situationen, da gehört das Du einfach dazu, und Flirten ist ganz sicher eine davon. Aber wie überall gibt es auch hier Ausnahmen und feine Nuancen, die von Fall zu Fall unterschiedlich sein können. Wenn du nicht mehr ganz jung bist, hast du immer die Wahl, deinen Flirtpartner zunächst einmal zu siezen. Zumindest so lange, bis du merkst, ob etwas daraus werden könnte oder nicht.

Anders ist es natürlich, wenn du dein Date schon kennst, und sei es auch nur als Online-Kontakt. Wenn ihr euch online geduzt habt (was üblicherweise so ist), dann bleibt es natürlich auch beim ersten Treffen dabei. Triffst du dich zum ersten Mal mit einem Mann, den du über ein Zeitungsinserat kennengelernt hast, kannst du ohne Weiteres zunächst beim Sie bleiben, oder auch sofort das Du anbieten. Einfach so, wie es dir dein Gefühl sagt. Und wie gesagt: Jüngere Menschen duzen sich in aller Regel in der Freizeit immer. Wenn du also jünger als 30 bist, kannst du es auch so halten, es sei denn, du willst das nicht. In diesem Fall entscheiden immer dein Wunsch und dein Gefühl. Denn einen Zwang zum Du gibt es nicht.

 

 

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Mach dich nicht klein!

Mach dich nicht klein!

Wir haben bereits darüber gesprochen: Es gibt Ratgeber, die Frauen genau das raten, nämlich, sich bei der Begegnung mit einem Mann niedlich, ein bisschen dumm und insgesamt unterwürfig zu verhalten. Und es gibt natürlich auch Männer, die auf solche Girlies stehen. Aber die … du weißt schon …

Manchmal geraten wir Frauen aber auch in eine solche Rolle, ohne es wirklich zu wollen. Das ist mir selbst auch schon passiert. Irgendwie passte alles so gut und der Mann gab sich sehr männlich und bestimmt. Plötzlich bemerkte ich, dass ich begann, dümmlich zu kichern und mich insgesamt eher wie ein kleines Mädchen zu benehmen als wie eine erwachsene Frau. Ich fürchte, in solchen Situationen kommt dann doch manchmal unsere Sozialisation und Prägung zum Tragen. Schließlich lernen Kinder und hier insbesondere Mädchen schon vom Babyalter an, dass es in unserer Gesellschaft ganz bestimmte Rollenverteilungen für Frauen und Männer gibt. Dieses Lernen geschieht meist ganz unbewusst und absichtslos durch Vorbilder und Rollenzuschreibungen in Familien, in Medien, in der Werbung und so weiter. Und wenn wir nicht aufpassen, wird dieses typische “Frauenverhalten” dann irgendwann plötzlich aktiviert. Das kann durch kleinste Auslöser geschehen oder einfach durch einen Mann, der sich so ein Verhalten wünscht.

Es ist für dich also besonders wichtig, schon beim Flirten darauf zu achten, dass du dich nicht kleiner und dümmer machst, als du bist. Lass dich nicht von Machogehabe beeindrucken (falls dich das nicht ohnehin schon abschreckt). Bleib immer du selbst und stehe zu dir, so wie du bist. Auf Männer, die das nicht akzeptieren können, solltest du ohnehin besser verzichten.

Keine Selbstabwertung!

Girliehaftes Flirtverhalten ist aber nur eine Möglichkeit, sich selbst klein und dumm zu machen. Noch viel öfter schaffen wir das auch ganz ohne die Hilfe eines Flirtpartners. Das geschieht immer dann, wenn wir uns selbst kritisieren und bemängeln.

Sätze wie …

“Ich bin ja so dumm!”

“Ich bin wirklich eine Idiotin!”

“So was passiert immer nur mir.”

“Wer will schon so eine wie mich?”

“Das ist wieder mal typisch für mich.”

… tragen – egal, ob laut ausgesprochen oder “nur” gedacht – zuverlässig dazu bei, dass wir uns schlecht und dumm fühlen. Es ist auch keineswegs so, dass solche Sprüche in irgendeiner Weise sympathisch machen.

Klar, über sich selbst lachen zu können, ist eine sympathische Eigenschaft. Das trifft aber nicht auf permanente Selbstabwertung zu. Die führt nur dazu, dass du dich schlecht fühlst und dich auch so verhältst. Zudem bekommt ein Flirtpartner auch ein ziemlich merkwürdiges Bild von dir, wenn du so schlecht über dich selbst sprichst.

Und vergiss bitte nicht: Auch das bloße Denken solcher Dinge verschlechtert deine Stimmung. Versuche zukünftig verstärkt darauf zu achten, dass dir solche Sätze nicht mehr von den Lippen kommen oder in deinem Kopf herumschwirren. Sag dir jedes Mal, wenn es dir auffällt: “STOPP!” Denke bewusst an etwas Positives. Du wirst sehen, dass die negativen Gedanken im Laufe der Zeit immer seltener auftreten.

 

 

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Lächeln!

Lächeln!

Über kaum eine körperliche Ausdrucksform ist schon so viel gesagt und geschrieben worden wie über das Lächeln. Tatsächlich ist schon so viel darüber geschrieben worden, dass ich kurz darüber nachgedacht habe, diesen Abschnitt des Buchs mit ein paar kurzen Sätzen abzuhandeln. Weiß denn nicht mittlerweile jede und jeder über die vielen positiven Wirkungen des Lächelns Bescheid? Und wahrscheinlich hast auch du schon mehr als einmal irgendetwas mehr oder weniger Sinnhaftes über das Lächeln gehört.

Sprichwörter und Redewendungen wie …

Lächle, und die Welt lächelt mit dir.

Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

… begegnen einem so oft, dass man sie kaum noch ertragen kann. Dazu kommt das mittlerweile überall anzutreffende künstliche Grinsen, das erstaunlich viele Menschen zustande bringen, wenn sie eins der schier unendlich vielen Fotos oder Selfies anfertigen, die zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten entstehen.

Kurz: Es gäbe mehr als einen Grund, auf ein Kapitel über das Lächeln zu verzichten, oder es zumindest auf einen minimalen Umfang einzudampfen. Leider geht das nicht! Ein Buch zum Thema Flirten ohne einen ausdrücklichen Hinweis auf die Wichtigkeit des Lächelns, wäre wie ein Bilderbuch ohne Bilder oder der Versuch, Spaghetti Bolognese ohne Nudeln zu kochen.

Flirten IST Lächeln

Denn Lächeln ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil des Flirtens. Nein, Flirten wäre ohne Lächeln gar nicht möglich. JEDER Flirt beginnt mit einem Lächeln. Wer das nicht weiß, braucht mit dem Flirten gar nicht erst anzufangen. Schon ein Lächeln allein kann – richtig eingesetzt – ein vollständiger Flirt sein. Zumindest jedoch ist ein Lächeln die Grundlage jedes erfolgreichen Flirts, weshalb seine Wichtigkeit gar nicht überbetont werden kann.

Darüber hinaus hat Lächeln noch eine ganze Reihe weiterer zum Teil erstaunlicher Wirkungen auf deine Umgebung aber auch auf dich selbst.

1. Lächeln macht schön

Es gibt bereits eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema. Menschen, die lächeln, werden von ihren Mitmenschen als attraktiver, gesünder oder einfach als schöner wahrgenommen. In verschiedenen Studien wurden Testpersonen Fotos von Menschen vorgelegt, deren Attraktivität sie beurteilen sollten. Bei allen Untersuchungen wurden Fotos derselben Person immer deutlich attraktiver eingeschätzt, wenn sie auf dem Foto lächelte. Fotos desselben Menschen mit neutralem Gesichtsausdruck erhielten deutlich weniger Punkte auf der Attraktivitätsskala.

2. Lächeln wirkt freundlich und offen

Menschen mit einem Lächeln werden als offener und freundlicher eingeschätzt, als solche, mit neutralem oder gar traurigem Gesichtsausdruck. In Umfragen zeigte sich, dass die Befragten viel eher bereit waren, eine lächelnde Person anzusprechen als dieselbe Person ohne Lächeln. Um das zu verstehen, braucht man natürlich auch keine Wissenschaftler. Achte mal auf der Straße auf die Gesichter der Passanten. Wen würdest du eher ansprechen: Einen, der griesgrämig auf sein Handy schaut oder jemanden, der dich anlächelt? Lächeln erleichtert also die Kontaktaufnahme, weshalb es auf unserer Flirt-ToDo-Liste immer ganz oben stehen sollte.

3. Lächeln verbessert die Stimmung

Und zwar gleich doppelt: Menschen, die lächeln, verbessern dadurch ihre eigene Stimmung, aber auch die der Menschen, die sie anlächeln. Dabei spielen tief im Gehirn verankerte Verknüpfungen und kulturell überlieferte Verhaltensmuster eine wichtige Rolle. Das funktioniert sogar, ohne es zu wollen. Versuche zeigen: Die Stimmung verbessert sich messbar, wenn man lächelt. Sogar dann, wenn es ein absichtliches Lächeln ist, obwohl einem eigentlich gar nicht danach zumute ist.

4. Lächelnde Personen werden von positiv denken Menschen besser wahrgenommen.

Jemand, der gut drauf ist, richtet seine Wahrnehmung automatisch verstärkt auf andere Menschen, auf die das auch zutrifft. Das heißt, jemand, der gut gelaunt ist (und damit vielleicht in Flirtlaune) wird dich viel eher bemerken, wenn du lächelst. Interessanterweise wirkt das Prinzip auch umgekehrt: Die Stimmung bei Versuchspersonen, die die Aufgabe erhalten hatten, nach lächelnden Menschen Ausschau zu halten, verbesserte sich spürbar.

Du siehst, Lächeln spielt in unserem (Zusammen-)Leben eine viel größere Rolle, als du vielleicht bisher gedacht hast. Lächelnde Menschen werden besser und positiver wahrgenommen als andere. Zudem wirken sie auf andere offener und kontaktfreudiger. Lächeln verbessert deine Flirtchancen um 100 %. Und wenn du bisher noch nicht viel gelächelt hast, ist jetzt (!) der Zeitpunkt, damit anzufangen. Auch Lächeln kann man lernen. Je öfter man es trainiert, desto besser klappt es und je öfter entsteht es auch von selbst.

Zum Schluss noch ein Wort zu einer Sache, auf die mich eine Freundin beim Lesen beim Lesen des Manuskripts für dieses Buch aufmerksam gemacht hat: Anscheinend gibt es tatsächlich Ratgeber, die Frauen das “richtige” Lächeln erklären und beibringen wollen. So war zum Beispiel diese Freundin mit dem Spruch “Nur Zähne – kein Zahnfleisch!” aufgewachsen. Gemeint ist damit wohl, dass Frauen (!) beim Lächeln, die Lippen nicht zu weit öffnen sollten, sodass man nur ihre (wohlgeformten und weißen) Zähne sehen kann, nicht aber ihr Zahnfleisch.

Mal ganz ehrlich: Sowas ist natürlich totaler Quatsch! Ein Lächeln sollte im besten Fall spontan sein und von Herzen kommen. Wer sich beim Lächeln Gedanken darüber macht, ob und wie weit er bzw. sie die Lippen dabei bewegen darf, wird garantiert kein herzliches oder freundliches Lächeln zustande bringen. Ich habe es übrigens ausprobiert. Das Ergebnis war, dass ich mich vor meinem eigenen Bild im Spiegel erschreckt habe 😉

Also: Vergiss solchen Unsinn und lächle, ohne groß darüber nachzudenken. Je öfter, desto besser!

 

 

 

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Einen Korb bekommen? Macht nichts!

Einen Korb bekommen? Macht nichts!

Über den Ursprung der Redewendung “Einen Korb bekommen” gibt es viele Geschichten, von denen einige zutreffender sind als andere. Eine der Glaubwürdigeren besagt, dass es in alten Zeiten üblich war, dass Männer einer Frau einen Antrag machten, indem sie ihr einen Korb mit Geschenken zukommen ließen. Wurde der Korb abgelehnt und kam zum Mann zurück, wusste dieser woran er war.

Einen Korb bekommen bedeutet also bei dem Versuch, einen Partner für sich zu gewinnen, abgewiesen zu werden. Und abgelehnt zu werden – besonders in einer Herzensangelegenheit – ist kein besonders schönes Gefühl. Was es aber mit Sicherheit NICHT ist, ist ein Drama. Ganz im Gegenteil: Körbe zu bekommen gehört zum Flirten und Kennenlernen einfach dazu. Es ist tatsächlich völlig normal, dass Flirtversuche häufiger scheitern als gelingen. Selbst wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die beide auf Partnersuche sind, bedeutet das noch lange nicht, dass sie auch zusammenpassen. Manchmal stellt sich das sofort heraus und manchmal dauert es ein paar Tage oder Wochen. Nur im Ausnahmefall treffen sich zwei Partnersuchende, verlieben sich auf der Stelle und sind auch danach noch lange Zeit miteinander glücklich.

Ganz wichtig ist dabei, dass du dir immer klar machst, dass es weder deine noch die Schuld des anderen ist, wenn eine Kontaktaufnahme oder ein Zusammensein nicht funktioniert.

Jeder Fehlschlag ist auch ein Erfolg:

+      Du hast dich getraut, jemanden anzusprechen.

+      Du hast trainiert, dich einem Mann gegenüber positiv zu präsentieren.

+      Du hast Erfahrungen gesammelt.

+      Du hast gelernt, was du beim nächsten Mal besser machen kannst oder solltest.

Ein erfolgloser Flirtversuch ist eine kostenlose Trainingseinheit!

Je mehr Übung und Routine du darin erlangst, mögliche Partner anzusprechen, desto besser wird es dir von Mal zu Mal gelingen. Und desto selbstsicherer und entspannter kannst du beim nächsten Mal auftreten. Betrachte deshalb jeden Fehlschlag als einen (notwendigen) Schritt zum Erfolg. Jeder Flirtversuch macht dich besser – unabhängig davon, ob er erfolgreich war oder nicht.

Es muss dir auch absolut nicht peinlich sein, einen Korb zu bekommen. Männer freuen sich so gut wie immer, wenn eine Frau sich für sie interessiert. Umgekehrt ist das nicht immer so. Aber das ist einer der wenigen Fälle, wo es tatsächlich ein Vorteil ist, eine Frau zu sein. Es wird also sehr wahrscheinlich nie passieren, dass sich ein Mann durch deine Kontaktaufnahme belästigt fühlt. Es wird eher das Gegenteil eintreten und er wird es möglicherweise sogar sehr bedauern, dass er zurzeit nicht für dich frei ist. Mach dir also keine großen Gedanken darüber, wenn du mal einen sprichwörtlichen Korb bekommst. Das ist normal und gehört einfach zum Flirten dazu.

Wer einen Korb bekommt, sollte damit einkaufen gehen.

(Andreas Bechstein)

 

 

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Nicht schön genug?

Nicht schön genug?

Manchmal überraschen einen sogar alte Freundinnen, die man gut zu kennen meint. So ging es mir mit meiner Freundin Anne, als diese mir eröffnete, dass sie “endlich” ihre Nase richten lassen wollte. Im ersten Moment dachte ich, sie macht einen Scherz. Aber es war ihr bitterernst damit. Du musst wissen, mit Annes Nase ist alles in bester Ordnung. Sie ist nicht etwa gebrochen und dann schief zusammengewachsen oder so. Bestenfalls ist sie vielleicht einen Hauch größer als die Nase eines Models, aber beileibe nicht verunstaltet oder gar hässlich.

Ganz im Gegenteil. Anne ist – wie ich finde – eine gut aussehende Frau, die nach einer geschiedenen Ehe nun wieder auf der Suche nach einem neuen Partner ist. Anne meint tatsächlich, dass ihre Chancen dabei größer seien, wenn sie ihre Nase operativ perfektionieren würde.

Leider geht es vielen Frauen (und auch einigen Männern) so, dass sie mit ihrem Aussehen unzufrieden sind. Sei es, dass sie ein paar Pfund zu viel auf den Hüften haben, sei es die Länge ihrer Beine oder die Form des Mundes. Alle glauben, in optischer Hinsicht nicht gut genug zu sein. Aber nicht gut genug für WAS? Ich meine, das Leben ist kein Laufsteg und wir sind alle keine Models, deren Existenz daran hängen würde, blendend auszusehen. Vielleicht auch einfach nicht gut genug für bestimmte Männer, deren größter Wunsch darin besteht, sich mit einer toll aussehenden Frau zu schmücken?

Falls du zu den Frauen gehörst, die glauben, nicht schön genug zu sein, habe ich hier ein paar Gedanken, die dir vielleicht dabei helfen, von diesem – für dich schädlichen – Trip wieder runter zu kommen.

Kein Vergleich mit Fake-Schönheiten!

Viele Frauen leiden darunter, dass sie sich ständig mit Stars und Sternchen aus dem Kino, Fernsehen oder aus der Werbung vergleichen. Die sehen (fast) alle toll aus. Sie haben eine makellose Haut und einen perfekten Körper. Man, die haben es gut. Ich hingegen … STOPP!

Es ist in der psychologischen Forschung schon lange bekannt, dass es kaum etwas gibt, das unzufriedener und unglücklicher macht, als der Vergleich mit anderen. Es ist also generell nicht besonders klug, sich mit wem auch immer zu vergleichen. Noch schädlicher ist es allerdings, auf die gefakten “Schönheiten” hereinzufallen, die uns im Fernsehen, in der Werbung oder in der “Cosmopolitan” präsentiert werden.

Die Gesichter und die Körper, die dort gezeigt werden, sind durch die Bank Fakes, also Täuschungen, die mithilfe von Photoshop und anderen digitalen Hilfsmitteln erzeugt werden. Mithilfe digitaler Bildbearbeitung verschwinden nicht nur Hautunreinheiten, Falten und Fältchen: In der Regel wird sogar der ganze Körper neu “geshaped”. Das heißt, überflüssige Pfunde verschwinden plötzlich und die Gesichtsform verändert sich hin zu einem optimalen Aussehen. Auch Cellulitis wird so “beseitigt” und fehlende Haare oder fehlende Haarlänge werden mal eben korrigiert. Die Haarfarbe natürlich sowieso. Denn, wer will schon eine Kim Kardashian mit grauen Strähnen oder mit herausgewachsenem Haaransatz in der falschen Farbe sehen?

Aber das weiß man doch und nimmt es nicht ernst …

Das ist leider das wirklich Schlimme daran. Auch, wenn du denkst, dass du dich davon nicht beeinflussen lässt, tust du es doch und viele andere leider auch. Durch die ständige Präsenz der gefakten Schönheiten in sämtlichen Medien, entsteht nach und nach auch bei dir die Vorstellung, dass das “normal” und ein erstrebenswertes Schönheitsideal sei.

Leider sind wir Frauen von diesem Phänomen stärker betroffen als die Männer. Und je jünger du bist, umso mehr beeindruckt dich dieses falsche Bild von anderen Frauen. Die falschen Schönheitsideale setzen sich auch in deinem Gehirn fest und plötzlich – oder ganz langsam und schleichend – hast du die Idee, dass du nicht gut genug aussiehst. Wenn du deinen Körper im Spiegel betrachtest, schleichen sich die Bilder aus den Medien in deine Gedanken und du bist frustriert, weil du (und übrigens auch kaum eine andere Frau) diesem Schönheitsideal nicht entsprichst und wahrscheinlich auch nie entsprechen wirst.

Abgesehen davon, dass es hilfreich ist, das zu wissen, hilft dir vielleicht auch noch die folgende Information: Viele der blendend aussehenden Superstars sehen in der Realität überhaupt nicht besonders gut aus. Die meisten würdest du auf der Straße noch nicht einmal erkennen, weil sie tatsächlich ungeschminkt und unbearbeitet völlig normal und bestenfalls durchschnittlich aussehen. Wenn du dir davon mal selbst ein Bild machen willst, empfehle ich dir, einen Blick in die Online-Ausgaben der britischen Boulevard-Presse. Zum Beispiel in “The Sun”, “Daily Mail” oder in die “Daily Mirror”.

Diese Zeitungen haben nämlich – im Gegensatz zu vielen deutschen Zeitschriften – überhaupt keine Hemmungen, Fotos der Stars in Alltagssituationen zu zeigen. Wenn du einmal gesehen hast, wie Madonna, Heidi Klum, Nicole Kidman und viele andere Stars aussehen, wenn sie morgens ungeschminkt in Schlabberklamotten mit dem Hund rausgehen, wirst du nie mehr an DEINEM Aussehen zweifeln. Was man da zu sehen bekommt, ist zum Teil erschreckend und hat so rein gar nichts mit den gefakten Bildern zu tun, die wir täglich zu sehen bekommen. Wie gesagt: Du würdest diejenigen wahrscheinlich gar nicht erkennen, so völlig anders sehen sie nämlich im echten Leben aus.

Du bist gut so, wie du bist!

Also, denke immer daran: Vergleiche dich nicht mit anderen. Du bist gut so, wie du bist! Glaube nicht, was dir in den Medien vorgegaukelt wird. Auch Medienstars sehen im wirklichen Leben ganz normal aus. Sie haben genau wie wir alle Übergewicht, Pickel oder Cellulitis. Kein Mensch ist perfekt und du bist genau richtig so, wie du bist. Das Schönste an einem Menschen liegt ohnehin darin, wie er denkt und handelt. Wenn du mit dir selbst zufrieden bist, verbesserst du deine Ausstrahlung mehr als durch eine Schönheits-OP! Und mit einem Lächeln im Gesicht sieht JEDER Mensch gut und liebenswert aus.

Äußere Schönheit ist eine Ansichtssache, innere Schönheit eine Herzensangelegenheit.

(Ernst Ferstl)

 

 

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